Bienenweide Monau

2021-10-31: Bilanz der Pflanzparty: 46 Wildobst- und Bienennährgehölze gepflanzt, etwa 40 Besucher und aktive Pflanzer begrüßt, 13 Baum-Patenschaften übernommen.

Laut Statistik der Internetpräsenz zum Tag der deutschen Einheit wurden in den letzten beiden Jahren 177.000 Bäume über die Aktion Einheitsbuddeln gepflanzt. Das sind zwar etwas weniger als die visionären 80 Millionen Bäume im Jahr (pro Bundesbürger ein Baum), aber traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast: Unsere 46 fehlen in diesem Jahr noch! Es sind also mindestens 177.046 Bäume 😉

Egal, wir brauchen ja Visionen von einer positiven Zukunft! Und Spaß hat es in jedem Fall gemacht.

Erfreulicherweise blieb es trocken, ein Gedränge an der Kuchentheke blieb aus und die Corona-konformen 1,5 Spatenlängen Sicherheitsabstand konnten auf dem Gelände problemlos eingehalten werden.

Hier aber noch einige Szenen von aktiven Phasen – nicht dass der Eindruck entsteht, die Pflanzparty wäre nur ein Kaffeekränzchen und wir haben uns nur zum Spaß getroffen.

Beliebtestes Fotomotiv war ganz eindeutig die smovey-Laufgruppe von Nicole Paulus – hat aber sicher nicht nur an dem bunten Trainings-Outfit und smovey-Fitnessgeräten gelegen an diesem eher grauen Herbsttag 😉

Und wieder ganz besonders aktiv dabei, die Mitglieder der Bretzenheimer Hochzeitsgesellschaft, die nicht nur wiedermal ihr eigenes „Handwerksgscherr“ mitbrachte, sondern auch enorme Tatkraft. Ruck zuck war das ganze Areal am Gutenburg-Rundweg fertig bepflanzt:

Hier noch die Patenschafts-Blogs für die Paten-Gehölze (und auch nochmal der Hinweis an die Paten: Das ist quasi euer Blog und ihr bestimmt, was da drauf soll oder nicht – also ggf. Rückmeldung geben!):

Sollte ich jemanden übersehen haben oder eventuell ein beim Pflanzen behilflicher ArtenReich-Ranger mich noch nicht über die Patenschaft informiert haben, bitte kurze Info an mich.

Vielen lieben Dank an alle Besucher, Helfer und Baumpaten! Wir sind an diesem Tag einen großen Schritt weitergekommen in diesem Naturschutz-Projekt. So langsam kann man ansatzweise erkennen, wie sich dieses Fleckchen Erde mal zu einer Oase der Erholung für Mensch und Natur verwandeln wird, das zum Verweilen einlädt.


2021-07-23: Zur Vorbereitung auf die Pflanzparty am 31. Oktober wurden ein paar Pfähle in den steinigen Boden gerammt, etwas Zaun gespannt und einige Pflanzflächen mit der Sense bearbeitet.

Neues zentrales Element im Naturschutz-Projekt in der Monau ist der Berg-Mammutbaum mit der Nummer ‚Mon-B1‚.


2020-06-15: Steinkleinkunst an der Bienenweide… angefangen hat es mit einem Kleinen in Franz’ alter Jeanshose die am zusammengebrochenen Anhänger lag…

Falls der Künstler bzw. die Künstlerin sich über das Kontaktformular meldet, so winkt ihm oder ihr eine Gratis-Baum-Patenschaft in der Bienenweide Monau ;-).

Echte Felsenbirne und Schwarzer Holunder ergänzen nun das „Freigehege“ der Bienenweide.

Mitte Juni hat das kleine Dach immerhin über 100 Liter Regenwasser gesammelt.

2020-04-04: Standsicherheit wurde mittels Erdankern und zusätzlich verschraubten Brettern hergestellt.

2020-04-03: Umzug der „Villa Wagner“ vom Vogelsang auf die Bienenweide. Dank schweren Geräts und tatkräftiger Mithilfe konnte das Spielhaus an seinen neuen Standort gebracht werden und kann bald damit beginnen seinen neuen Zweck zu erfüllen: Regenwasser sammeln!

Natürlich soll es nicht dabei bleiben. Sukzessive werden Um- und Anbauten erfolgen, um Fledermäusen und Wildbienen Unterschlupf und eine Kinderstube zu bieten.

2019-11-09: Nach der Rapsernte zeigen sich schon die ersten Neubürger: Kamille, Natterkopf, Wiesennelke und andere Wildblumen erobern sich das Feld zurück.

Wahrscheinlich muss im nächsten Jahr nicht viel nachgeholfen werden, um die Bienenweide auf den richtigen Weg zu bringen und in ein artenreich blühendes Stück Land zu verwandeln.


2019-04-20: In Absprache mit dem Landwirt, dürfen die ersten Bäumchen auf das Rapsfeld ziehen. Eine von Naturfreunden geschenkte Elsbeere, die sich selbst in deren Garten gepflanzt hatte und eine ebenso wildwüchsige Eberesche aus dem Projektgebiet in Langstadt.

Gemeinsam wurde schon darüber nachgedacht, wie die nächsten Schritte hin zu einer Wildblumenwiese aussehen könnten: Nächste Aussaat Getreide zur „Ausmagerung“ und Verzicht auf Dünger, Pestizide sowie Herbizide, um sukzessive eine verträgliche Grundlage für die Wiese zu schaffen.


Ursprungszustand: Konventionell bewirtschaftetes Ackerland.

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