- Gattung / Art / Sorte: Birkenfelder Rotbirne
- Botanischer Name: Pyrus communis ‚Birkenfelder Rotbirne‘
- Standort: GrünesBand – Die Nack
- Baumnummer: GBN-Bi3
- Pflanzjahr: 2023
- Patenschaft: Johannes und Susanne Hettwer
Die Birkenfelder Rotbirne ist eine traditionelle Wirtschaftsbirne, die im südlichen Hunsrück schon vor 1800 bekannt war. Der Baum ist starkwüchsig und robust.
Diese Weinbirne reift Mitte September, ist mittelgroß und gelb mit kräftigroter Backe. Sie soll ideal sein zum Kochen von Leckschmier, wie der dick eingekochte Brei im Hunsrück genannt wird.
Im Naheland ist eine ähnliche Zubereitung mit Pflaumen- oder Zwetschgenmus unter dem Namen Lattwersch bekannt. Die Latwerge (auch Elektuarium, lateinisch Electuarium, deutsch auch Leckmittel) ist eine eingedickte Saft-Honig-Zubereitung von dick-zähflüssiger Konsistenz und fand als haltbare Arzneiform besonders in der Medizin des Mittelalters Verwendung.
Da ansonsten relativ wenig über diese interessante Birne zu erfahren ist, kommen die Baumpaten wenigstens in den Genuss eines wirklich sehr schönen Fotos der Baumschule Ritthaler. Wie gesagt: Sehen lecker aus, sind aber dennoch „nur“ Mostbirnen 😉

2025-10-05: Etwas einseitig, die verbliebene Krone, aber wenigstens ein starker Ast ist dem Baum geblieben.


2025-08-23: Ohne Worte…


2024-06-23: Baumschild montiert.

2023-11-26: Bäumchen gepflanzt. Fotos folgen…

