- Gattung / Art / Sorte: Offenbacher Rote
- Botanischer Name: Pyrus communis ‚Offenbacher Rote‘
- Standort: GrünesBand – Die Nack
- Baumnummer: GBN-Bi4
- Pflanzjahr: 2023
- Patenschaft: Klaus Böhmer
Der Name der Birne Offenbacher Rote lässt eine Herkunft aus der heutigen Gemeinde Offenbach-Hundheim am Glan vermuten. Das mittlere Glantal und seine weitere Umgebung scheinen das Hauptverbreitungsgebiet der Sorte gewesen zu sein. Neben den inzwischen wieder gefundenen zwei Dutzend Altbäumen werden noch zahlreiche weitere im Kreis Kusel vermutet. Alle gefundenen Exemplare reichen in die Zeit um 1900 und davor zurück.

In Form und Größe variieren die Birnen: von klein über mittel bis groß, wobei größere Exemplare ausgeprägt glockenförmig geformt sind und kleinere eher kreiselförmig. Bei Reife Mitte bis Ende September sind die Früchte noch windfest. Nach dem Abfallen bei Vollreife bräunen sie schnell von innen und müssen innerhalb 14 Tagen verarbeitet werden. Die schönen Birnen – glänzend und leuchtend rot auf der Sonnenseite – verlocken zum Anbeißen. Die Wahrheit ist allerdings ein hartes, sehr herbes Fruchtfleisch, saftreich und sehr gerbstoffreich, aber auch mit gutem Zuckergehalt von 60 bis 65 Grad Oechsle. Eben eine echte Weinbirne und nichts zum Essen!
Altbäume der Offenbacher Rote zeigen breitrunde, überhängende Kronen mit bis zwölf Metern Höhe, die aus der Entfernung Apfelbäumen ähneln. Sie bringen fast regelmäßig mittlere bis hohe Erträge. Junge Bäume beginnen um das fünfte Jahr zu fruchten.
Die Offenbacher Rote wurde zum Obstbaum des Jahres 2012 für die Pfalz gewählt.
2025-10-05: Die Hoffnung stirbt zuletzt, warten wir mal das kommende Frühjahr ab…


2025-08-23: Ohne Worte…


2024-06-23: Baumschild von der Patin montiert.
2023-11-26: Bäumchen gepflanzt. Fotos folgen…




