GBB-Bi3: Seitersbirne

  • Gattung / Art / Sorte: Seitersbirne
  • Botanischer Name: Pyrus communis ‚Seitersbirne‘
  • Standort: GrünesBand – Breitenfelserhoffeld
  • Baumnummer: GBB-Bi3
  • Pflanzjahr: 2025
  • Patenschaft: Adel & Adam

Die pfälzischen Synonyme für diese Wirtschaftsbirne sind Seidersbeer oder Latwerchbeer (Latwergbirne). Eine lange Tradition hat die Herstellung von Birnenmus (Latwerg) aus Seitersbirnen als Brotaufstrich in Reifenberg und Gerhardsbrunn.

Die Seitersbirne ist eine Lokalsorte der Sickinger Höhe in der Südwestpfalz und wurde 1865 erstmals erwähnt, das Wort Seitersbezeichnete am Dorfrand gelegene Baumgärten und kommt in zahlreichen Straßennamen der Sickinger Höhe und des Saarlandes vor. 

Die Früchte sind klein bis mittelgroß, birnen- bis flaschenförmig, von hellgrüner Farbe, bei Vollreife grüngelb mit glatter, matter Schale mit feinen Rostfiguren. Die Reifezeit ist Anfang bis Mitte September.

Verwendung findet die Wirtschaftsbirne neben der Herstellung von Birnenlatwerg und Sirup (Birnenkraut), als Zugabe zu Zwetschgenlatwerg, als Birnenwein, zum Einmachen oder Brennen. 

Der Baum ist stark wachsend und kann sehr alt werden, die Krone ist hochkugelig bis pyramidal.

Die Seitersbirne wurde zum Pfälzer Obstbaum des Jahres 2002 gewählt.


2026-06-21: Baumschild angebracht.


2025-11-23: Der Baum wurde wegen der drohenden frostigen Temperaturen bereits am 21. November gepflanzt und hat nun auch die notwendigen Pflanzpfähle zur Befestigung bekommen.

Weitere Fotos von beiden Tagen sind auf der Berichtsseite zum Projekt GrünesBand „Breitenfelserhoffeld“ zu finden. Bei der Pflanzaktion konnten zusammen mit dem außerplanmäßig schon in diesem Jahr verlängerten GrünenBand „Windesheimer Chaussee“ insgesamt 9 Birnen und 7 Maulbeeren gepflanzt werden.

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